Auch in der Kita St. Godehard schlüpften in diesem Frühjahr die Küken: In der Karwoche startete das Projekt „Vom Ei zum Huhn“.
Zu Beginn legten die Kinder vorsichtig 12 Eier in einen Brutkasten. Nach 21 Tagen sollten die Küken schlüpfen. Doch bis es soweit war, musste sich regelmäßig um die Eier gekümmert werden. Jeden Tag haben einige interessierte und eifrige Kinder gefragt, ob sie die Eier drehen dürften. Schließlich mussten diese von allen Seiten gut gewärmt werden. Zusätzlich wurden die Hühnereier insgesamt dreimal durchleuchtet, um die Entwicklung der Küken zu verfolgen. So konnten wir unter anderem den Herzschlag der kleinen Tiere schon sehr früh erkennen, der von allen staunend beobachtet wurde. Für die Kinder war es faszinierend zu sehen, wie sich schon bald erkennbar Kopf, Körper und Beine entwickelten.
In der dritten Woche war es soweit. Die Eier bewegten sich leicht und die ersten Eierschalen wurden von den kleinen Küken mühevoll von innen angepickt. Jetzt musste das Gehege schnell vorbereitet werden, in dem die geschlüpften Küken weiter heranwachsen sollten. Über dem Gehege hängten wir eine Wärmelampe auf, um die Kleinen auch weiterhin gut zu versorgen. Einstreu wurde ins Gehege gelegt und je ein Behälter für Wasser und einer für die Nahrung bereitgestellt.
Jetzt beobachteten die Kinder gespannt, wie die ersten Küken schlüpften. Insgesamt acht waren es binnen weniger Tage. Erst einmal durften sie noch im muckelig warmen Brutkasten bleiben, um dort langsam die Augen zu öffnen, erstmals aufzusitzen und ihr Gefieder zu trocknen. Danach setzten wir sie behutsam in das Gehege.
Seitdem die Küken da sind, werden sie täglich von den Kindern besucht. Sie kontrollieren, ob noch genug Wasser und Futter vorhanden ist und dürfen auch mal ein Küken auf die Hand nehmen, es streicheln und aus nächster Nähe angucken und beobachten. Das ist natürlich immer eine riesige Freude!
Beim Anklicken des Bildes öffnen sich Bilder von den Eiern und Küken.